Spielbetrieb

Tabellen

#VereinSpielePkt.Diff
1BTS Neustadt II36114
2Bremen 1860 II3337
3BSG Bremerhaven III2212
4Rot-Weiss Cuxhaven II22-1
5TuS Hohnstorf/Elbe I32-9
6BG Bierden-Bassen-Achim10-11
7Basketball Lesum Vegesack II20-142
8TuS Ebstorf II000

Quelle: http://basketball-bund.net
Ergebnisse
Spielplan

Termine

Anmelden

Der TSV Lamstedt gewinnt erneut den BBL-Pokal der Damen

4 Damen-Mannschaften kämpfen in Turnierform um die Trophäe

Im Basketball-Bezirk Lüneburg gibt es nur wenige Damenmannschaften und die unterste Liga ist bereits die Bezirksoberliga. Erneut trafen sich „alte Bekannte“ zum Spiel um den Bezirkspokal und mit der SG Beverstedt kam noch eine neue Mannschaft dazu. Das Gesetz der Serie ließ das Turnier in diesem Jahr wieder in Uelzen stattfinden.

Den beiden Favoriten Uelzen Baskets und TSV Lamstedt wurden die beiden weiteren Mannschaften SV Hambühren und SG Beverstedt zugelost.

So trafen im ersten Halbfinale die Uelzen Baskets auf die Pokalneulinge aus Beverstedt. So richtig wach waren beide Mannschaften um 10:00 Uhr noch nicht und es ging recht gemütlich mit abwechselnden Korberfolgen los. Die Mannschaft aus Beverstedt, die in der Saison 2015/16 in der Mixed-Liga gespielt hat, konnte mit 12:7 für Uelzen im ersten Viertel ganz gut mithalten. Auch im 2. Viertel gab es keine großen Höhepunkte und zum Seitenwechsel stand es 25:14 für die Damen von Trainer Thomas Körding aus Uelzen. Nach der Pause drückten die Gastgeberinnen energischer aufs Tempo und die Wurfausbeute sank bei den Damen aus Beverstedt auf 4 Punkte. Nach 30 Spielminuten stand es 41:18 für die Uelzen Baskets. So hatten sich die Gäste ihren ersten Auftritt als Damenmannschaft nicht vorgestellt und die erfahrenen Spielerinnen Maren Wette, Nina Busch und Jana Jendrek gaben nochmal Gas, um ihre Ehre zu retten. Sie gewannen das 4. Viertel nach einem 10:0-Lauf mit 17:10 und verkürzten damit den Rückstand. Das Spiel gewannen die Damen aus Uelzen verdient mit 52:32.

Die meisten Punkte erzielte für die Uelzen Baskets Swantje Körding (10) und für die SG Beverstedt Maren Wette (15).

Im zweiten Halbfinale spielte dann der TSV Lamstedt gegen den SV Hambühren. Die Damen aus Hambühren wurden in der Vorwoche von Verletzungßorgen geplagt und hätten ihre Teilnahme absagen müßen, da nur noch 3 Spielerinnen einsatzfähig waren. Nach einer kurzen Rundmail im Bezirk erklärte sich dann der VfL Stade bereit, das Team aus Hambühren zu unterstützen. Sie selbst hatten es verpaßt, sich für den Pokal anzumelden. So gab es bei den Lamstedter Spielerinnen um Trainer Marco Willud große Augen als der Oberligakonkurrent aus Stade plötzlich die Halle betrat. Doch die Sache konnte schnell aufgeklärt werden und so spielten die Stader Damen in Hambührener Trikots unter ihrem Trainer Jan-Christian Both außer Konkurrenz und das Pokalturnier war gerettet. Besonders motiviert gingen die Lamstedter Damen in die Partie und konnten die Abstimmungsprobleme der zusammen gesetzten Hambührener Mannschaft im ersten Viertel bestens ausnutzen. Nach 10 Spielminuten stand es 17:4 für Lamstedt. Im 2. Viertel kamen die Damen von Jan-Christian Both dann beßer ins Spiel bis in der 17. Spielminute plötzlich das Wurfglück fehlte und Lamstedt mit einem 14:0 Lauf davon zog. Zur Halbzeit stand es 40:14 für den TSV Lamstedt. In der 2. Halbzeit gab es nur wenige Körbe zu sehen. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und der TSV Lamstedt konnte den in der ersten Halbzeit erspielten Vorsprung zum 60:30 Endstand ausbauen.

Die meisten Punkte erzielte für den TSV Lamstedt Tuba Poyraz (18) und für den SV Hambühren die Staderin Hannah Lindemann (6).

SG Beverstedt  Team Hambühren-Stade

Im Spiel um Platz 3 standen sich dann die SG Beverstedt und der SV Hambühren mit Stader Unterstützung gegenüber. Die Damen aus Beverstedt konnten in der 3. Spielminute zum 5:5 ausgleichen, doch dann zog Hambühren zum 20:10 davon. Im zweiten Spielabschnitt wurde es dann heftig für die SG Beverstedt. Mit 9:29 kamen die Damen unter die Räder. Beim Stand von 19:49 wurden die Seiten gewechselt. Im 3. Spielabschnitt konnten die Beverstedterinnen keinen Punkt erzielen, während Hambühren 14 Punkte machte. Doch trotz des hohen Rückstandes steckten die Damen von der SG Beverstedt nicht auf und freuten sich nach dem Schlußpfiff zum 84:26 für Hambühren über kleine Präsente der Sportwartin Birgit Arendt.

Die meisten Punkte erzielte für die SG Beverstedt Nina Busch (16) und für den SV Hambühren die Staderin Sarah Budewig (18).

Im Finale wartete dann Vorjahreßieger und Oberligist TSV Lamstedt auf die Uelzener Damen. Inzwischen waren einige Zuschauer in der Halle, die Trommeln wurden ausgepackt und die Baskets erwischten den beßeren Start und führten in der 7. Spielminute mit 14:9. Doch dann traf Lamstedt 6 Freiwürfe in Folge und das Viertel endete mit 14:15 für Lamstedt. Im 2. Viertel zeigten die Lamstedterinnen, daß sie eine erfolgreiche Saison gespielt hatten und vom Kader her äußerst ausgeglichen besetzt waren. Die noch junge zweite Reihe der Uelzen Baskets konnte das Tempo einfach noch nicht mitgehen und die Führungßpielerinnen waren auch nicht mehr auf dem Fitneßniveau, um das ganze Spiel zu bestehen. Die Gastgeberinnen mußten ein 4:27 hinnehmen. Zur Halbzeit stand es 42:18 für den TSV Lamstedt. Nach der Pause zogen die Gäste unaufhaltsam davon und gewannen das 3. Viertel mit 22:15 und das 4. Viertel 20:13. Beim Endstand von 84:46 konnten die Lamstedter Damen jubeln und zum zweiten Mal in Folge den Bezirkspokal vom 1. Vorsitzenden des BBL, Bernhard Wawersik und der Sportwartin Birgit Arendt in Empfang nehmen.

Die meisten Punkte erzielte für den TSV Lamstedt Kira Marx (16) und Tuba Poyraz (15, 3 Dreier) und für die Uelzen Baskets Annika Thielen (18) und Svenja Alms (18).

TSV Lamstedt  Uelzen Baskets